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Was der Räderwechsel in der Werkstatt kostet, ab wann sich ein eigener Schlagschrauber rechnet und welches Set unser Vergleich empfiehlt.
Zweimal im Jahr steht der Räderwechsel an: im Herbst auf Winterreifen, im Frühjahr zurück auf Sommerreifen. Viele bringen ihr Auto dafür in die Werkstatt. Der Grund ist für viele ganz einfach: Mit dem Radkreuz dauert es zu lange und ist zu anstrengend.
Die Kraft, mit der eine Schraube angezogen wird, misst man in Newtonmetern, kurz Nm. Eine Radmutter bekommt bei den meisten Autos 110 bis 130 Nm. So steht es im Bordbuch. Danach fährt das Auto ein halbes Jahr durch Regen, Matsch und Streusalz. In dieser Zeit setzen sich Rost und Dreck ins Gewinde. Die Mutter sitzt dann oft fester, als sie angezogen wurde. Zum Lösen brauchen Sie also mehr Kraft als zum Festziehen. Und das an 20 Muttern pro Auto, jede einzeln von Hand.
Die Werkstatt nimmt Ihnen die Arbeit ab, kostet aber Geld. Und zwar nicht einmal, sondern zweimal im Jahr: Im Herbst kommen die Winterreifen drauf, im Frühjahr wieder runter. Dazu kommen Einlagerung oder das Schleppen der Räder, Termin, Anfahrt und Wartezeit. Auch das kostet Sie jedes Mal 60 bis 90 Minuten.
Es geht auch ohne Radkreuz und ohne Werkstatt. Ein Akku-Schlagschrauber nimmt Ihnen genau das mühsame Drehen ab. Das ist das Werkzeug, mit dem auch die Werkstatt arbeitet. Und genau deshalb geht der Wechsel dort so schnell.
Der Schlagschrauber dreht nicht nur, er schlägt. Tausende kurze Schläge pro Minute lösen die festsitzende Mutter, ähnlich wie ein Hammer, der sehr schnell gegen den Schlüssel klopft. Sie setzen das Gerät auf und halten es fest.
In der Werkstatt werden die Räder mit dem Schlagschrauber gelöst und vormontiert. Danach zieht der Mechaniker sie mit dem Drehmomentschlüssel auf den genauen Wert nach. Mit dem eigenen Gerät machen Sie zu Hause also genau das, wofür Sie in der Werkstatt bezahlen. Was das in Euro und in Zeit bedeutet, zeigt der direkte Vergleich.
Laut ADAC sind heute 100 Euro und mehr für einen bloßen Räderwechsel üblich. Günstige Werkstätten verlangen für das reine Umstecken laut dem Werkstattportal repareo 5 bis 10 Euro pro Rad, also 20 bis 40 Euro für alle vier. Lassen Sie die Räder dort einlagern, kommen laut ADAC 40 bis 80 Euro im Jahr dazu, manchmal auch 100 Euro.
Lagern Sie die Räder lieber selbst, müssen Sie sie zweimal im Jahr ins Auto laden, zur Werkstatt bringen und den anderen Satz wieder mitnehmen. Und Sie brauchen jedes Mal einen Termin. Gerade in der Reifensaison sind die Werkstätten laut ADAC erfahrungsgemäß stark ausgelastet. Viele bekommen ihre Winterreifen deshalb erst später als geplant und fahren bis dahin mit Sommerreifen weiter. Die werden bei Kälte hart und haften schlechter. Bei Frost am Morgen wird das schnell gefährlich.
Ist es glatt, drohen laut ADAC außerdem 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Mit einem eigenen Akku-Schlagschrauber zahlen Sie einmal. Unser Testsieger, das GJEMAX Akku-Schlagschrauber Set 18V, kostet aktuell 119,99 Euro mit Akku, Ladegerät, Stecknüssen und Koffer. Jeder weitere Räderwechsel kostet Sie danach nur noch Zeit, und zwar weniger als eine Stunde.
Die Räder lagern Sie zu Hause, die Einlagerung entfällt. Kein Termin, kein Einladen, kein Hinfahren und Abholen. Sie wechseln bequem vor der eigenen Tür, ohne Wartezeit und ohne weitere Kosten, und können direkt weiterfahren.
Wir rechnen mit einem Auto und zwei Wechseln im Jahr, also Winterreifen drauf und im Frühjahr wieder runter:
| Kosten | Selber mit Akku-Schlagschrauber | Werkstatt | Selber mit Radkreuz |
|---|---|---|---|
| Anschaffung | 119,99 € einmalig (GJEMAX Set) | keine | ca. 10 bis 25 € |
| Reifenwechselkosten für ein Jahr | 0 € | 40 bis 80 € (günstig) bis 200 € und mehr (ADAC) | 0 € |
| Einlagerung | entfällt, Räder bleiben zu Hause | 40 bis 80 € pro Jahr, sonst Räder selbst hin und zurück fahren | entfällt, Räder bleiben zu Hause |
| Kosten im 1. Jahr | 119,99 € | 40 bis über 280 € | ca. 10 bis 25 € |
| Kosten ab dem 2. Jahr | 0 € | 40 bis über 280 € pro Jahr | 0 € |
| Zeit pro Wechsel | unter 1 Stunde, danach direkt weiterfahren | ca. 60 bis 90 Minuten für Räder einladen, Hinfahren, Abgeben und Abholen, plus Wartezeit und Termin buchen | ca. 2 bis 3 Stunden, festsitzende Muttern halten auf |
| Festsitzende Mutter lösen | ein paar Sekunden auf Stufe 3 | erledigt die Werkstatt | mit viel Kraft, oft nur mit Verlängerung |
| Termin nötig | nein | ja, in der Saison oft knapp, Risiko für einen verspäteten Wechsel | nein |
Bei 100 Euro pro Wechsel zahlen Sie in der Werkstatt 200 Euro im Jahr, mit Einlagerung 240 bis 280 Euro. Das Set für 119,99 Euro ist damit nach dem zweiten Wechsel bezahlt. Schon im ersten Jahr sparen Sie rund 80 Euro, mit Einlagerung sogar 120 bis 160 Euro. Selbst bei einer günstigen Werkstatt mit 40 Euro pro Wechsel ist das Set mit Einlagerung noch im ersten Jahr drin, ohne Einlagerung nach rund eineinhalb Jahren. Ab dann sparen Sie die vollen Kosten für Wechsel und Einlagerung, jedes Jahr.
Zu Hause sind die Räder in unter einer Stunde gewechselt, wann es Ihnen passt. Sie sparen sich Termin, Einladen, Hinfahren, Abgeben und Abholen, und das zweimal im Jahr. Danach fahren Sie direkt weiter.
Das Radkreuz ist in der Anschaffung günstiger. Dafür zahlen Sie bei jedem Wechsel mit Zeit und Kraft. Der Schlagschrauber nimmt Ihnen genau diese Arbeit ab und löst auch eine festgerostete Mutter in Sekunden.
Werkstattkosten und Zeitaufwand verdoppeln sich. Den Schlagschrauber kaufen Sie trotzdem nur einmal. Bei 100 Euro pro Wechsel sparen Sie so schon im ersten Jahr rund 280 Euro, mit Einlagerung noch mehr.
Was Sie zusätzlich brauchen: Für den Wechsel zu Hause empfiehlt der ADAC einen stabilen Wagenheber mit genug Traglast, einen Unterstellbock und einen Drehmomentschlüssel. Einen Unterstellbock können Sie sich leihen oder für unter 50 Euro kaufen. Die Stecknüsse für die Radmuttern sind im GJEMAX Set schon dabei. Haben Sie das schon in der Garage, bleibt es bei den 119,99 Euro. Falls nicht, kaufen Sie es einmalig dazu und nutzen es über Jahre.
Für eine frisch angezogene Radmutter reicht fast jedes Gerät. Entscheidend ist die Mutter, die ein halbes Jahr Rost und Salz abbekommen hat. Auto Bild empfiehlt in seinem Schlagschrauber-Test für schwierige Fälle eine Lösekraft von mindestens 300 Nm. Für PKW und SUV raten wir zu 500 bis 600 Nm. Dann haben Sie genug Reserve für jede festgerostete Mutter. Mehr brauchen Sie erst bei Transportern oder Landmaschinen.
Ein bürstenloser Motor hat keine Kohlebürsten, die mit der Zeit verschleißen. Deshalb holt er mehr Kraft aus jeder Akkuladung und hält länger. Dazu gehört ein großer Akku, damit Sie alle vier Räder ohne Pause schaffen.
Volle Kraft brauchen Sie nur zum Lösen. Beim Montieren drehen Sie die Muttern dagegen nur leicht an. Wer hier mit voller Kraft arbeitet, zieht die Mutter zu fest. Das schadet dem Gewinde und erschwert den nächsten Wechsel. Ein gutes Gerät hat deshalb mindestens drei Stufen.
Vorne am Schlagschrauber sitzt die Aufnahme. Für Radmuttern brauchen Sie einen Vierkant mit 1/2 Zoll, auf den die Stecknuss passt. Noch praktischer ist eine Aufnahme, die zusätzlich Bits mit 1/4 Zoll nimmt. Dann nutzen Sie dasselbe Gerät auch für Holzschrauben an Terrasse, Carport oder Gartenzaun.
Viele günstige Preise im Internet gelten nur für das nackte Gerät. Im Kleingedruckten steht dann „solo“ oder „ohne Akku und Ladegerät“. Für die Kostenrechnung zählt nur der Preis für das fertige Set. Am besten sind die Stecknüsse für die Radmuttern gleich mit dabei. Außerdem passen Akkus meist nur zur eigenen Marke. Wer schon Makita-Werkzeug besitzt, sollte auf ein Gerät achten, das diese Akkus nimmt. Sonst kaufen Sie alles doppelt.
Beim Räderwechsel arbeiten Sie kniend oder in der Hocke, den Arm auf Höhe der Radnabe. Bei 20 Muttern am Stück macht ein leichtes Gerät den Unterschied.
Legt man diese sechs Punkte und die Kostenrechnung an, zeigt sich schnell ein Muster.
Die großen Profi-Marken wie Makita, Bosch oder Milwaukee bauen starke und robuste Geräte. Als Set mit Akku und Ladegerät kosten sie aber 345 bis 410 Euro. Bei 100 Euro pro Werkstattbesuch dauert es damit zwei bis zweieinhalb Jahre, bis sich das Set rechnet. Bei einer günstigen Werkstatt sind es rund fünf Jahre.
Billige No-Name-Geräte werben oft mit großen Zahlen. Im Test von Auto Bild fielen zwei Geräte für 55 und 75 Euro auf. Beide bekamen eine mit 300 Nm angezogene Schraube nicht innerhalb einer Minute los. An einer festgerosteten Radmutter brauchen Sie dann doch wieder das Radkreuz oder die Werkstatt.
Druckluft-Schlagschrauber sind stark, brauchen aber einen Kompressor. Der kostet extra und steht in den wenigsten Garagen.
Discounter-Sets sind günstig, aber oft schwer. Sie laufen nur mit dem eigenen Akku-System und sind nicht immer im Handel zu haben.
Nimmt man alle sechs Kriterien zusammen, bleibt ein Gerät übrig, das jeden Punkt erfüllt.
GJEMAX ist eine junge Werkzeugmarke aus Bayern. Das Motto lautet „Gute Qualität muss nicht teuer sein“. Beim Reifenwechsel löst der Schlagschrauber dieses Versprechen ein.
Mit 520 Newtonmetern liegt der GJEMAX genau in dem Bereich, den Sie für PKW und SUV brauchen. Das ist rund viermal so viel, wie eine normale Radmutter beim Anziehen bekommt. So bleibt genug Reserve für Rost und Dreck.
Das Fachmagazin heimwerker-test.de hat das Gerät in der Praxis geprüft. PKW-Radmuttern lösten sich ohne Probleme. Selbst die Muttern an einem SUV bekam der Schrauber ohne große Anstrengung los. Das Magazin vergab die Gesamtnote 1,5 und nannte das Preis-Leistungs-Verhältnis „gut bis sehr gut“. Auch Käufer bestätigen das.
Ich war sprachlos, absolut ohne Probleme Radmuttern abgeschraubt.
Der bürstenlose Motor schlägt bis zu 3.800 Mal pro Minute zu und dreht mit bis zu 4.200 Umdrehungen.
Auf Stufe 3 lösen Sie die Radmuttern. Auf Stufe 1 drehen Sie die Muttern beim Montieren nur an. Den letzten Schliff gibt danach der Drehmomentschlüssel. Das ist genau der Ablauf, den auch die Werkstatt nutzt.
Praktisch für alle, die schon Makita-Werkzeug haben: Der GJEMAX läuft mit dem eigenen GX+ Akku und passt außerdem auf Makita-Akkus mit 14,4 bis 18 Volt. Vorhandene Akkus nutzen Sie also einfach weiter, zum Beispiel als Ersatzakku. Und wer neu einsteigt, bekommt einen kräftigen Akku gleich mit dazu.
Mit 1,1 Kilo ohne Akku gehört der GJEMAX zu den leichtesten Geräten in unserem Vergleich. Das Einhell IMPAXXO 18/400 aus unserem Vergleich wiegt ohne Akku fast doppelt so viel.
Sie bekommen kein nacktes Gerät, sondern ein komplettes Set:
Schauen Sie vor dem ersten Wechsel kurz nach, welche Größe Ihre Radmuttern haben. Meist sind es 17 oder 19 Millimeter. Bei empfindlichen Alufelgen lohnt sich zusätzlich eine Nuss mit Kunststoffhülle, die den Lack schützt.
Bei 100 Euro pro Werkstattbesuch hat sich der GJEMAX nach einem Jahr bezahlt gemacht. Die Profi-Sets für 345 bis 410 Euro brauchen dafür zwei bis zweieinhalb Jahre. Bei einer günstigen Werkstatt ohne Einlagerung sind es beim GJEMAX rund eineinhalb Jahre, bei den Profi-Sets rund fünf.
GJEMAX gibt 2 Jahre Garantie und 30 Tage zum Testen. Passt das Gerät nicht zu Ihnen, schicken Sie es zurück. Laut Hersteller arbeiten bereits über 100.000 Kunden mit GJEMAX-Werkzeug.
Das spricht für den GJEMAX
30 Tage testen · 2 Jahre Garantie · Support aus Bayern
30 Tage testen · 2 Jahre Garantie · Support aus Bayern
Laut ADAC sind für einen bloßen Räderwechsel heute 100 Euro und mehr üblich. Günstige Werkstätten verlangen laut repareo 5 bis 10 Euro pro Rad. Wer die Räder einlagern lässt, zahlt laut ADAC zusätzlich 40 bis 80 Euro im Jahr.
Ja, sobald Sie bisher in die Werkstatt fahren. Bei 100 Euro pro Wechsel ist ein Set für 119,99 Euro nach dem zweiten Wechsel bezahlt, bei 40 Euro nach dem dritten. Lassen Sie Ihre Räder einlagern, geht es noch schneller, denn auch diese Kosten fallen weg. Mit zwei Autos geht es doppelt so schnell. Für Arbeiten in Werkstatt und Garten nutzen Sie das Gerät obendrein.
PKW-Radmuttern werden meist mit 110 bis 130 Nm angezogen. Weil Rost und Dreck die Mutter über die Saison festhalten, sollte der Schlagschrauber deutlich mehr schaffen. Für PKW und SUV sind 500 bis 600 Nm ideal.
Nur andrehen, nicht festziehen. Nehmen Sie dafür die kleinste Stufe. Das genaue Anziehen machen Sie danach mit dem Drehmomentschlüssel. Den richtigen Wert finden Sie im Bordbuch Ihres Autos.
Meist eine Stecknuss mit 17 oder 19 Millimetern und 1/2-Zoll-Aufnahme. Im GJEMAX Set sind 6 Stecknüsse schon dabei. Bei Alufelgen schützt eine Nuss mit Kunststoffhülle zusätzlich vor Kratzern.
In Deutschland gibt es keinen festen Stichtag, sondern die situative Winterreifenpflicht. Bei Glätte, Schnee oder Eis brauchen Sie Winterreifen mit dem Alpine-Symbol. Als Faustregel gilt „von O bis O“, also von Oktober bis Ostern.
Ja. Der GJEMAX läuft mit dem eigenen GX+ Akku und mit Makita-Akkus von 14,4 bis 18 Volt.
Die Rechnung ist eindeutig. In der Werkstatt zahlen Sie bei jedem Räderwechsel neu, je nach Werkstatt zwischen 20 und über 100 Euro. Mit einem eigenen Schlagschrauber zahlen Sie einmal.
Der GJEMAX Akku-Schlagschrauber Set 18V bringt dafür alles mit, was der Reifenwechsel verlangt: 520 Nm, drei Stufen, 6,0-Ah-Akku, Ladegerät, Stecknüsse und Koffer, passend auch für Makita-Akkus. Für 119,99 Euro ist er bei 100 Euro pro Werkstattbesuch nach dem zweiten Wechsel bezahlt. Jeder weitere Wechsel ist gespart, genau wie Einlagerung, Anfahrt und Wartezeit. Weil Sie das Set 30 Tage testen können, gehen Sie dabei kein Risiko ein.
Aktuell liegt das Set 31 Prozent unter dem regulären Preis von 174,97 Euro. Wer jetzt bestellt, wechselt die Winterräder dieses Jahr schon selbst.
Mit 6,0-Ah-Akku, Schnellladegerät, Stecknüssen und Koffer